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Deutsche Meister:innen in den Bundesligen geehrt
Das Präsidium des DKB beglückwünscht die Deutschen Meister:innen in den Bundesligen in der Saison 2025/26.
Im Leipziger BowlPlay wurden am 30. Mai die Deutschen Meister:innen im Bowling gekürt. In der 1. Bundesliga Damen steigerte sich im Finalturnier der VfL Wolfsburg, drehte das Halbfinale gegen Frankfurt noch und bezwang in einer ausgeglichenen Begegnung im Finale noch den Titelverteidiger Kraftwerk Berlin und sicherte sich den Titel.
In der 1. Bundesliga Herren verteidigte der BSK Finale Kassel seinen Titel erfolgreich, musste dafür aber bereits im Halbfinale hart arbeiten. Gegen den TSV Chemie Premnitz fiel die Entscheidung erst im vorletzten Baker-Spiel. Im Finale gegen BK München dominierten die Kasseler udn verteidigten ihren Titel erfolgreich.
Nach dem letzten Spieltag der Waldhauer - Be a winner 1. Bundesliga Frauen Classic wurde der KV Liedolsheim am 19. April zur erfolgreichen Titelverteidigung geehrt. Der nun zweifache Meister nahm die Ehrung gemeinsam mit dem Vizemeister SV Pöllwitz entgegen, Dritter wurde Rekordmeister Victoria Bamberg.
Die Entscheidung fiel in einem dramatischen Titel-Showdown. Die Pöllwitzer "Mücken" waren als Tabellenführer angereist, benötigten zur erstmaligen Meisterschaft lediglich ein Unentschieden. In einem heiß umkämpften hochklassigen Mittelpaar gelang es aber Sandra Sellner vom Gastgeber Liedolsheim der favorisierten Sarah Conrad das Duell zu entreißen. Frei vom nervlichen Ballast spielte sich der alte und neue deutsche Meister anschließend zur Liga-Saisonbestleistung von 3809 Kegeln und siegte letztlich 6:2.
Bereits seit zwei Spieltagen feststehend, wurde der SKV Rot-Weiß Zerbst im Anschluss an die letzte Partie in der Waldhauer - Be a winner 1. Bundesliga Männer Classic zum 20. Mal in Folge als Deutscher Meister geehrt. Zum vierten Mal in Folge wurde der SKK Chambtalkegler Raindorf Vizemeister, Platz 3 ging an den VFB Hallbergmoos.
Lange Zeit lief der Zerbster Serienmeister in der Saison überraschend der Musik hinter, blieb aber in den letzten acht Liga-Spielen ohne Punktverlust und zog so noch souverän an den lange Zeit um den Titel mitspielenden Unterharmersbachern vorbei, die sich am Ende sogar mit Platz 4 zufrieden geben mussten.
Im Kegelsportzentrum Lüneburg wurden am 21. März im Anschluss an den sechsten und letzten Spieltag die Ehrungen der deutschen Meisterinnen in der Damen-Bundesliga Bohle vorgenommen. Der MSC Waren konnte die Goldplaketten vor dem Vorjahresmeister SG Union Oberschöneweide entgegennehmen. Dritter wurde das Team 08-19 Hamburg.
Waren benötigte im letzten Spiel gegen FE27/Hansa Berlin nur noch 18 Einzelwertungspunkte. Die letzten Zweifel beseitigte die Dreibahnen-Weltmeisterin Claudia Sponholz mit 879 Kegeln im Startblock, die später nur von der Berlinerin Tina Süßmilch überboten wurden. Anschließend entwickelte sich eine spannende Partie. Die Berlinerinnen verpassten den Zusatzpunkt nur um drei Kegel, die Saskia Möller weniger aufwies als Sponholz. Und auch im Gesamt konnte der Tabellenachte mit 23 Kegeln Rückstand ausgezeichnet mithalten. Am Ende holte sich aber Waren den 3:0-Sieg und konnte anschließend ausgiebig feiern.
Am 8. März 2026 fand in Berlin die Siegerehrung für den Deutschen Meister in der Herren-Bundesliga Bohle unmittelbar nach dem letzten Spieltag statt. Nach einem über 36 Einzelwertungspunkte beim 1:2 in Eberswalde geholten Punkt stand der SV 90 Fehrbellin schon vor dem abschließenden Spiel als Deutscher Meister fest und siegte in der Abschlusstabelle vor dem Vorjahresmeister Union Oberschöneweide und den Sportkeglern Kiel.
Die Entscheidung in der Herren-Bundesliga Schere fand nach dem letzten Spieltag der Meisterrunde am 7. März 2026 statt. Der Vorjahresdritte Heiligenhaus lag bereits nach der Vorrunde vorn, verlor die Spitze aber zwischenzeitlich durch einen dritten Platz zum Auftakt der Play-offs an den späteren Vizemeister Eifelland Gilzem, konnte sich aber wieder nach vorn kämpfen und sich zum Abschlussspieltag der Meisterrunde vor heimischen Publikum feiern lassen. Dritter wurden die Düsseldorfer Kegler, Titelverteidiger KF Oberthal ging als Vierter leer aus.
Beim World Cup 2025 in Dampicourt (BEL) geht der Vorjahresmeister Oberthal an den Start und muss sich mit Konkurrenz aus Brasilien, den Niederlanden, Luxemburg, Frankreich und Belgien auseinandersetzen. Siehe auch: Silber beim World Cup
Im Kegelsportzentrum Oberthal fand nach der letzten Meisterrunde am 1. März 2026 die Ehrung der deutschen Meisterinnen in der Damen-Bundesliga Schere statt. Der KF Oberthal, der nach einem spannenden Finish am letzten Spieltag schon in der Bundesliga-Saison vorn lag und das erste Play-off-Turnier in der Manni-Jung-Kegelsporthalle gewonnen hatte, setzte sich am Ende klar vor dem SK Langenfeld/Solingen und Preußen Lünen durch. Nach dem Sieg auch im vierten Turnier erhielten die Oberthalerinnen die goldenen Plaketten samt Urkunde.
Vorjahresmeister RSV Samo Remscheid, der sich ebenfalls für die Play-offs qualifiziert hatte, nahm an diesen nicht teil, startet aber beim 57. World Cup 2025 vom 13. und 15. März 2026 in Dampicourt (BEL), trifft auf Teams aus Brasilien, den Niederlanden sowie Luxemburg und tritt dort an, um den Titel von Sao Paulo aus dem Vorjahr zu verteidigen. Siehe auch: Remscheid verteidigt Titel
Bild zur Meldung: Deutsche Meister:innen in den Bundesligen geehrt





