Seit 1885 wird Geschichte gemacht

Allerdings war die Entwicklung nicht so dynamisch wie erhofft. Insbesondere in Süddeutschland sowie an Rhein und Ruhr, wo es bereits den besagten Zusammenschluss der Kegler gab, war es nicht leicht Ortsverbände zu gründen und diese für den Verband zu gewinnen. Möglicherweise spielten diese Startschwierigkeiten eine Rolle als der Zentralvorstand des jungen Verbandes die  Wiederwahl des Gründungspräsidenten Hermann Brügner ablehnte.

1889, vier Jahre nach der Gründung, wurde Theo Kabelitz sein Nachfolger. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit wurde eine wichtige Entscheidung getroffen: Die Umbenennung  in „Deutscher Keglerbund“.

Unsere Förderer  

Klare Ziele und vielfältige Aufgaben eines modernen Sportverbandes

„Zweck und Aufgabe des DKB ist es, den Kegel- und Bowlingsport planmäßig als Spitzen- und Leistungssport sowie Breiten- und Freizeitsport zu fördern.“ Wie lässt sich diese zentrale Aussage aus der Satzung des DKB konkretisieren? Welche Leistungen erbringt der DKB und wie profitieren die Disziplin- und Landesverbände, die Vereine und Klubs sowie die einzelnen Bowling- und Kegelsportler(innen) von den Leistungen des DKB?

Die Aufgaben des DKB sind vielfältig. Auch, wenn sie nicht im Detail aufgeführt werden können: Eine kleine Auswahl soll an dieser Stelle aufzeigen, wie die Mitarbeiter und Funktionäre des DKB dazu beitragen, „den Kegel- und Bowlingsport planmäßig als Spitzen- und Leistungssport sowie Breiten- und Freizeitsport zu fördern“:

Schaltzentrale DKB-Geschäftsstelle

Protokollieren, koordinieren, organisieren, improvisieren:
In der Berliner DKB-Geschäftstelle sorgen Simone Eggebrecht und Nicole Müller dafür, dass die Ziele und Aufgaben eines modernen Sportverbands – siehe oben – realisiert werden.

Stadt – Land – Bund: Die Verbandsstruktur des DKB

„Der Deutsche Kegler- und Bowlingbund e.V. – Kurzbezeichnung DKB – ist der Spitzenverband für den Kegel- und Bowlingsport der Bundesrepublik Deutschland.“ So lautet der erste Satz in der Satzung des DKB. Häufig wird auch vom DKB als „Dachverband“ für den organisierten Bowling- und Kegelsport gesprochen.

Her stellt sich die Frage: Wer hat sich unter diesem „Dach“ versammelt? Zunächst sind es die 18 Landesverbände, die als unmittelbare Mitglieder im DKB organisiert  sind. Darüber hinaus wird der DKB von den vier Disziplinverbänden für Bohle-, Classic- und Schere-Kegelsport sowie Bowlingsport getragen.

Das Fundament bilden tausende Bowling- und Kegelsportvereine mit ihren Mitgliedern, die in vielen Städten und Gemeinden Kegelkugeln sowie Bowlingbälle ins Rollen bringen.

 

Diskussionen und Entscheidungen in Organen und Gremien auf der Basis von Satzungen und Ordnungen

Selbstverständlich gelten auch in einem nationalen Spitzenverband wie dem DKB die demokratischen Spielregeln: Vor allem in der Satzung des DKB und in diversen, ergänzenden Ordnungen wurden und werden die rechtlichen Grundlagen formuliert.

Im Verbandsrecht ist auch festgelegt, welche Gremien in welchen Zusammensetzungen welche Regeln zu beachten und welche Entscheidungskompetenzen haben.

 

Immer besser werden: Lehrwesen im DKB

 

 

National und international gut vernetzt

Der DKB hat nicht nur Mitglieder, er ist auch Mitglied: Zum Beispiel in der neuen Organisation World Bowling, dem Weltverband der Bowling- und Kegelsportler, der aus der 1952 gegründeten Fédération Internationale des Quilleurs (FIQ) hervorging.

International wird übrigens zwischen Tenpin- und Ninepin-Bowling unterschieden. Dementsprechend hießen die beiden FIQ-Untergliederungen World Tenpin Bowling Association (WTBA) und World Ninepin Bowling Association (WNBA).

Die Fusion aus WTBA und FIQ bildete 2015 das Fundament der Organisation, die nun unter „World Bowling“ firmiert. In allen der 134 World Bowling-Mitgliedsnationen, auf allen Kontinenten, wird mit dem Bowlingball auf zehn Pins gezielt. Hingegen ist der Kegelsport, das Ninepin-Bowling, international nicht so verbreitet und vor allem in Europa populär. Die WNBA als eigenständige Organisation hat nun in der World Bowling den Status eines Anschlussverbandes.

Auf der nationalen Ebene ist der DKB Mitglied im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Unter dem Dach des DOSB ist der DKB in der Interessengemeinschaft nicht-olympischer Verbände (NOV) vertreten.