Eine Frage der Ehre: Rolf Großkopf ist seit vierzig Jahren engagiertes Mitglied im DKB

Während der vergangenen Galas des Bowling- und Kegelsports stand Rolf Großkopf achtmal hinter der Kamera und sorgte für die filmische Dokumentation der Ehrung der jeweils drei „Siegertypen“ aller vier Disziplinen. Während der DKB-Gala am 9. März konnte der ehemalige Medienreferent des DKB jedoch ganz entspannt sitzen bleiben, als die Ehrung der Sportlerinnen, Sportler und Trainer(innen) des Jahres begann. Nur einmal musste Rolf Großkopf aufstehen... Der Oldenburger wurde von DKB-Präsident Uwe Oldenburg für 40-jährige Mitgliedschaft im Deutschen Kegler- und Bowlingbund geehrt und erhielt eine entsprechende Ehrenurkunde sowie ein Präsent.

Die Gäste applaudierten dem sympathischen Ruheständler, der immer noch die Internetseiten des DBKV aktualisiert, für sein „sportjournalistisches Lebenswerk“. Unzählige Seiten in früheren Verbandspublikationen wurden mit seinen Fotos und Texten gefüllt sowie anschließend mit Layout-Programmen gestaltet. Auch für die erste „Homepage“ des DKB zeichnete der gelernte Speditionskaufmann verantwortlich als dieses Wort lediglich in der damals noch überschaubaren Internet-Szene bekannt war. Heute aktualisiert Rolf Großkopf nur noch „nebenbei“ den Internet-Auftritt des Deutschen Bohle Kegler Verbandes (DBKV) und ist froh, dass er diese „Updates“ vom heimischen Wohnzimmer aus erledigen kann.

Weite Reisen und lange Aufenthalte während der Weltmeisterschaften gehören nun der Vergangenheit an. Uwe Veltrup, sein Nachfolger als Öffentlichkeitarbeiter des DKB, hat gut und gerne mit dem Kegelsport- und Biathlonfan zusammen gearbeitet: „Immer ehrlich, engagiert und oft auch mit viel Spaß. Zum Beispiel während einiger WM-Tage, wenn Videos mit Interviews sowie den sportlichen Ereignissen vor- und nachbereitet wurden. Es waren oft lange Tage – und auch Nächte… Einmal endete ein WM-Tag für Rolf mit einer Übernachtung im Biergarten seiner Dettenheimer Unterkunft, weil ihm der Hotelier den falschen Schlüssel mitgab und er zwar in sein Zimmer gekommen wäre, nicht jedoch in das Hotel… Trotzdem erschien Rolf – fit wie ein Turnschuh… - frühmorgens nach einer Dusche und einem Frühstück pünktlich in der Kegelsport-WM-Arena…“